SAVE THE DATE: So, 17. Mai, 11-17 Uhr, Prinzenpalais, Arminiuspark 11, Bad Lippspringe !!!
Liebe NABUs, liebe Freundinnen und Freunde des Naturschutzes,
der Frühling ist in vollem Gange – und mit ihm wächst nicht nur die Natur, sondern auch unsere Vorfreude auf ein ganz besonderes Ereignis: unser Frühlingsfest der Artenvielfalt am Sonntag, 17. Mai (11 bis 17 Uhr). Damit dieses Fest gelingt, sind wir auch auf eure Unterstützung angewiesen.
Wir suchen engagierte Helferinnen und Helfer für unterschiedliche Aufgaben – sei es beim Auf- und Abbau, bei der Betreuung von Ständen oder als Ansprechperson für Besucherinnen und Besucher. Ebenso freuen wir uns sehr über Kuchenspenden für unser Fest: Selbstgebackene Leckereien tragen nicht nur zur gemütlichen Atmosphäre bei, sondern unterstützen auch unsere Vereinsarbeit.
Übrigens werden wir bei unserem Frühlingsfest der Artenvielfalt auch von prominenter Seite unterstützt. In den Mittagsstunden wird der ehemalige Profifußballer Ewald Lienen erzählen, warum Arten- und Klimaschutz so wichtig sind. Und am Nachmittag wird das Orchester des Wandels ein Konzert geben.
Neben der Vorbereitung auf das Fest möchten wir die Gelegenheit nutzen, einen wichtigen Impuls zu geben: Artenvielfalt beginnt direkt vor der eigenen Haustür. Und deshalb: Macht mir bei der Aktion „Mähfreier Mai“. Es ist nämlich wirkungsvoll, den Rasen nicht ständig kurz zu mähen und stattdessen auch einmal wachsen zu lassen. Studien und Beobachtungen zeigen:
- In einem kurz geschorenen Rasen finden sich oft nur sehr wenige Blütenpflanzen – damit fehlt vielen Insekten die Nahrungsgrundlage.
- Lässt man den Rasen wachsen, können sich bis zu 10-mal mehr Blüten entwickeln – etwa von Klee, Löwenzahn oder Gänseblümchen.
- Diese Blütenvielfalt führt dazu, dass sich die Zahl der bestäubenden Insekten deutlich erhöht: Untersuchungen zeigen, dass Wildbienen und Schmetterlinge auf extensiv gemähten Flächen um ein Mehrfaches häufiger vorkommen als auf intensiv gepflegten Rasenflächen.
- Ein anschauliches Beispiel: In einem Vergleich von häufig gemähten und nur selten gemähten Flächen wurden auf den „wilderen“ Wiesen bis zu 5-mal mehr Insektenarten nachgewiesen.
Unser Wunsch ist es daher: Lasst uns gemeinsam nicht nur über Artenvielfalt sprechen, sondern sie aktiv fördern – im eigenen Garten, im Gespräch mit Nachbarinnen und Nachbarn und bei unserem gemeinsamen Fest.
Wenn ihr uns beim Fest unterstützen oder einen Kuchen beisteuern möchtet, freuen wir uns sehr über eine kurze Rückmeldung.
Vielen Dank für euer Engagement und eure Verbundenheit mit unserer Natur!
Herzliche Grüße im Namen des Vorstandes
Otmar Lüke und Jutta Steinmetz