Petition zum Schutze des Wolfes

Herdenschutz statt Wolfsjagd – Stoppt die Novelle des Bundesjagdgesetzes!

Link zur Originalseite von WEACT, der Petitions-Plattform von Campact.

Auszug der Petition auf der Petitions-Plattform von Campact:

Der Wolf soll laut Bundesregierung wieder gejagt werden – obwohl Herdenschutz wirkt und die Risszahlen sinken. Mit der geplanten Novelle des Bundesjagdgesetz droht eine Wolfsjagd, wie in vergangenen Jahrhunderten: Abschüsse ohne konkreten Anlass bis hin zu wolfsfreien Zonen. 

Das ist gefährlich, rechtswidrig und löst kein einziges Problem. Denn weniger Wölfe bedeuten nicht weniger Risse. Abschüsse können Rudel zerstören – und Schäden sogar erhöhen. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Wirksamer Herdenschutz senkt Risse deutlich.

Die Regierung setzt auf Symbolpolitik statt Lösungen – auf Jagd statt Schutz. Das gefährdet den Artenschutz, schafft neue rechtliche Unsicherheiten und lässt Weidetierhaltende mit falschen Versprechen zurück. Die Zeit drängt, der Gesetzesentwurf liegt auf dem Tisch!

Wir fordern von Bundesregierung und Bundestag:

  1. Keine Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz
    – keine reguläre Jagd, keine anlasslose Bestandsreduktion.
  2. Herdenschutz konsequent ausbauen und vollständig finanzieren
    – Übernahme der Kosten für Zäune, Hunde, Arbeitsaufwand und Beratung, flächendeckend und verlässlich.
  3. Gezielte Entnahmen nur als eng begrenzte Ausnahme
    – ausschließlich bei einzelnen auffälligen Tieren, nach strenger naturschutzrechtlicher Prüfung.
  4. Moderner Artenschutz statt Symbolpolitik
    – Wolfsmanagement muss evidenzbasiert, praktikabel und EU-konform bleiben.

Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen: Für wirksamen Herdenschutz. Für den Schutz unserer Natur. Für eine Politik, die Probleme löst, statt neue zu schaffen. Stoppen wir diese Fehlentscheidung jetzt.
Herdenschutz statt Abschuss.
Keine reguläre Wolfsjagd in Deutschland.


Stoppe die Pläne der Regierung, die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht.